Der Gemeinde Markgrafneusiedl kann bereits in der Vergangenheit eine gewisse Bedeutung vor anderen Orten gleicher Größe nicht abgesprochen werden. Spricht schon der Bestand einer Badestube im 15. Jahrhundert für Wohlstand und zahlreiche Bevölkerung in dieser Zeit, so ist später wieder das Privilegium des Kaisers Franz I. vom 21. März 1820 bezeichnend, womit der Gemeinde Markgrafneusiedl bewilligt wird, in ihrem Orte an jedem Donnerstag einen Körnermarkt abzuhalten. 1821 wurde der Markttag dann auf Montag verlegt. Mit dem Bau der Eisenbahn verlor der abseits gelegene Markgrafneusiedler Markt seine Bedeutung und wurde eingestellt. An seine Stelle trat Unter-Gänserndorf.
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